Darf es etwas mehr sein?

(Diesen Text möchte ich meinem Bruder widmen. Es wäre so viel scheißer ohne Dich.)

2013-03-18 20.24.12

 

Ob wir schon Nummer 2 planen? „Nummer … ach so, ein zweites Kind. Ja. Nee. Eigentlich nicht.“

So oder ähnlich diffus fällt meine Antwort aus, wenn mich jemand fragt, wann bei uns denn Nummer 2 anstünde. Dass es um ein Wann geht, nicht um ein Ob, setzen die Fragenden selbstverständlich voraus (Nummer 2 … wie so ne Warencharge). Vielleicht sind zwei Kinder für die meisten Menschen das Normale.

Und ja, irgendwo in einer sehr geheimen, nur mir zugänglichen Gedankenkammer meines Enddreißigerhirns wohnen nicht nur zwei, sondern sogar drei Kinder. Tatsächlich, so ist es. Die drei Kinder in der Gedankenkammer haben mit meiner Lebensrealität rein gar nichts zu tun; sie existieren in einem Paralleluniversum, in dem ich vom Schreiben leben kann wie Gott in Frankreich, und das auf einem herrlichen alten Bauernhof im Voralpenland. Dort scheint immer die Sonne, niemand hat jemals Magen-Darm und die drei Kinder schlafen zwar nicht durch, wecken mich aber nachts maximal durch wohliges Kuscheln und Seufzen, bevor sie friedlich wieder einnicken. In der Gedankenkammer wohnt außerdem eine Version des Mannes, die allzeit heiter und außerdem wahnsinnig belastbar ist, große Lust auf Großfamilie verspürt und von einem unbekannten amerikanischen Onkel eine Million geerbt hat. Schön, gell? Und so realitätsfern.

Also nein, wir planen tatsächlich nicht nur nicht diese Nummer 2, sondern verhindern auch ihr Entstehen ganz aktiv. Mehr als einmal kam ich mir deshalb egoistisch und weinerlich vor: Immer dann, wenn meine Gesprächspartnerin das arme Kiddo bemitleidete, das in grimmer Einsamkeit mit uns öden Elternteilen aufwachsen muss. Karrieregeilheit wurde mir auch einmal unterstellt, und zwar von einem mir fremden Mitkunden in der Bäckereischlange während der Mittagspause. Doof fühle ich mich auch, wenn ich eingestehe, dass der Mann und ich mit einem zweiten Kind wahrscheinlich überfordert wären. Das klingt irgendwie lächerlich, denn Kinder! Machen! Doch! Glücklich! Wir wollen trotzdem kein weiteres. Weil wir eben die Menschen sind, die wir sind. Keine hemdsärmeligen Optimisten, sondern eher so die sensiblen Grübler mit viel Rückzugsbedarf.

 

Auftritt: Die Jammerlappen.

Es ist vielleicht keine schlechte Idee, einen Disclaimer vor die nächsten Absätze zu stellen: Ich liebe mein Kind. Wirklich. Ich liebe auch den Mann. Wirklich.

Aber – hier folgt zwingend ein Aber – manchmal möchte ich meinen Koffer packen und einfach weggehen und sehr lange nicht wiederkommen. Oder nein, streicht das – manchmal möchte ich hysterisch weinend wahlloses Zeug in einen Jutebeutel stopfen und mit schief zugeknöpfter Bluse aus dem Haus stürzen, um mich in der nächsten Eckkneipe ins Koma zu saufen. Weil ich zum Beispiel die sechste Woche in Folge an einem Sonntag morgen um 07.15 allein mit dem Kiddo beim Frühstück sitze und das Kinderprogramm auf Deutschlandfunk höre, während der Mann eine Art Wachkoma vortäuscht. Und wir das eigentlich anders besprochen haben. Gleichberechtigung und so.

Oder weil ich mich zum Beispiel fühle wie die allerbeschissenste Auftragnehmerin aller Zeiten, während ich gerade in einem sehr jungen, sehr kinderlosen Team gebucht bin, das es so gar nicht verstehen will, warum ich abends um acht nicht gut telefonisch erreichbar bin und auch nicht spontan drölfzig Überstunden schrubben kann. Oder weil wir zum Beispiel wieder streiten über dreckige Küchenböden und freie Zeit und liegengelassene Kackewindeln und Ausschlafen und Gerechtigkeit und Vereinbarkeit und am Ende ist jeder verbittert und verletzt und beleidigt wie die größte anzunehmende Leberwurst.

Wenn man es recht bedenkt, sind wir schrecklich mimosenhaft, brauchen zu viel Zeit für uns, schlafen nachts gern, hassen Spielplätze und grauenhafte Kindermusik, diskutieren ausdauernd über den allerletzten Scheiß und mögen feste Strukturen nicht so richtig. Trotzdem sind wir ganz gute, liebevolle Eltern. Für ein Kind.

Dieses eine Kind fordert uns heraus. Es ist mit einem sturen, robusten Charakter gesegnet, es ist hellwach, aufmerksam, präsent. Es ist wundervoll. Und es bringt uns gern an unsere Grenzen. Jeden für sich, beide zusammen. Oft haben wir das Gefühl, mit unseren Ressourcen an einem bodenlosen Abgrund entlangzuschrammeln. Eigentlich fühlt sich jeder von uns dauernd benachteiligt: Ich muss IMMER morgens aufstehen, weil der Mann so steinemäßig schläft. Wenn er dann doch mal ganz früh aufsteht, ist er ein mies gelaunter Zombie und gute zwei Stunden extrem wortkarg. Dafür muss er IMMER kochen, weil ich das zum einen nicht gern mache und zum anderen nicht besonders gut kann. Ich muss IMMER an alle Kinderarztbesuche und Impfungen denken, weil, was weiß ich. Der Mann muss IMMER meine komischen Ängste und Sorgen zerstreuen.

Eigentlich muss jeder IMMER ALLES machen. Ja, wir flicken dauernd irgendwelche familiären Lecks, weil wir eventuell total unfähig sind. Ich finde das oft wahnsinnig anstrengend. Nichts im Besonderen, einfach nur diesen Alltag, der einen auf- und zerreibt. Es gibt Menschen, die stecken diesen Alltag ziemlich gut weg, ob mit einem oder fünf Kindern. Wir nicht. Und kann mir sehr gut vorstellen, wie Ihr alle, die Ihr zwei oder drei oder zehn Kinder habt, Euch vor Lachen auf den Boden schmeißt im Angesicht unserer lächerlich dünnen Nerven. Aber was sollen wir machen, wir sind halt so – aus Gründen – und das ist nicht schlimm. Schlimm wäre es nur, wenn wir darum nicht wüssten und blind einem mehrkindrigen Pseudo-Ideal folgen würden, das uns mehr abverlangt, als wir geben können. Das wäre nicht nur für den Mann und mich ziemlich scheußlich, sondern auch für die Kinder. Ich weiß nicht viel übers Elternsein, aber das weiß ich.

 

Zwischenspiel: Die Kohle.

Dieser Tage, nach über zwei Jahren Familiendasein, haben wir zum ersten Mal unser Haushaltsbudget aufgestockt. Der alte Betrag reichte einfach nicht mehr. Und noch während ich diese Zeilen tippe, fühle ich mich selbstmitleidig und habe dabei die Bilder wirklich armer Menschen im Kopf, die unter härtesten Bedingungen ihre Kinder aufziehen – ohne überhaupt die Option einer finanziellen Grundsicherung zu haben.

Ich mache mir keine Illusionen darüber, dass dies das Ende der Fahnenstange sei. Mein Vater hat lustiger- und seltsamerweise Buch darüber geführt, wie viel Geld er für meinen Bruder und mich bis zu unserer beruflichen Unabhängigkeit ausgeben musste (nicht, weil er so herzlos ist, sondern weil er ein großes Faible für Buchhaltung hat). Die Zahlen, die er mir vor einiger Zeit einmal nannte, verschlugen mir kurz die Sprache, als ich nachfragte: „Also insgesamt?“ und er antwortete „Nein, pro Kind.“ Gut, man muss diese Beträge nicht an einem Stück und bis übermorgen aufbringen. Aber dennoch … mir, die ein einem unberechenbar komischen Beruf arbeitet, in dem ich mit 37 schon eine der Ältesten bin und absolut keine Ahnung habe, wie das in 10 Jahren aussehen wird – also, mir hat das durchaus Respekt eingeflößt. Vielleicht sogar Angst. Ein wenig. Oder eher viel.

In solchen Momenten rücken die drei Kinder in der Gedankenkammer in unendlich weite Ferne. Auch deshalb, weil ich mir zuweilen nicht ganz sicher bin, wie das alles werden soll mit unseren fragilen Berufen in den nächsten, ähm, 20 Jahren oder so. Und auch danach – immer, wenn ein Werbebrief der Sparkasse mit dem Begriff „Rentenlücke“im Postfach liegt, wird mir ein bisschen komisch. Ich frage mich ganz ehrlich, wie das Familien mit vielen Kindern machen. Vielleicht ist es ja so, dass ein starker gemeinsamer Familienwunsch irre Superkräfte verleiht, die sämtliche Finanzzweifel wegschmelzen. Oder diese Eltern haben das berüchtigte Gottvertrauen. Oder die sind nicht so übermäßig ängstlich wie ich. Oder die verdienen einfach mehr Geld. Vielleicht sind sie aber auch schlichtweg noch so jung und doof wie meine Eltern, als sie den Bruder und mich bekamen. Ihr ganzes Leben lag noch vor ihnen, wie man so schön sagt – und sie schienen zu glauben, dass sie es mit Fleiß und Hingabe und Hartnäckigkeit schon schaffen würde. So war es auch.

 

Exkurs: Geschwisterliebe.

Mein jüngerer Bruder ist ein fabelhafter Mensch. Ich verbringe gern Zeit mit ihm, muss sehr über seine Witze lachen und kann mich mit ihm bei Familienfesten per Augenbrauenwackeln verständigen. Mein Bruder ist schlau, lustig und hat ein großes Herz und ich möchte um nichts in der Welt auf ihn verzichten. Ich glaube, er weiß gar nicht, wie wichtig er auch als Kind für mich war. Natürlich haben wir uns fürchterlich gestritten. Ich erinnere mich, dass ich ihn einmal mit gezücktem Brotmesser verfolgt habe, weißglühend vor Wut über seine Unverschämtheiten. Er sperrte mich wenig später im Hochsommer in unserem Auto ein, woraufhin ich ihm mit einem Regenschirm eine Platzwunde schlug, als er endlich die Tür öffnete. Ich ließ ihn häufig spüren, dass ich ihn für klein und ahnungslos hielt, er verachtete meinen Musikgeschmack und nannte mich Schlampe, als ich einmal zwei Liebschaften gleichzeitig hatte. Kurz gesagt: Mein Bruder ist ein ganz wichtiger Teil meines Lebens.

 

Schlussakord: Nein, danke.

Ein richtig starker Kinderwunsch hat das Potential, Hindernisse und Zweifel über den Haufen zu rennen. Jede/r, der diesen Wunsch einmal in all seiner Heftigkeit verspürt hat, weiß das. Die Sache ist: Ich hatte den Wunsch beim ersten Kind. Und das war’s dann auch.

Vielleicht habe ich manchmal Sehnsucht nach den Kindern aus meiner geheimen Gedankenkammer, oder ich bin neugierig auf sie, oder wünsche mir, dass wir uns mehr Kinder wünschen. All das kommt immer mal wieder vor. Ich überlege mir dann, ob wir wohl noch ein Mädchen bekämen, oder doch einen Jungen, oder am Ende – mein Gott! – Zwillinge. Und wie die wohl aussähen. Und ob diese Kinder dem Kiddo ähnlich wären oder vielleicht gerade gar nicht. Ich denke darüber nach, was ich wohl für diese Kinder empfände, und wie sich die Liebe zu mehreren Kindern anfühlt. Frage mich, ob ich die Schwangerschaft wieder so blöd fände, frage mich, was ich anders machen würde und was genau gleich. Das ist okay. Schließlich sind die wenigsten Beschlüsse im Leben in jedem Moment in Zement gegossen – das wäre auch echt langweilig. Für uns bleibt es trotzdem die richtige Entscheidung, nur ein Kind zu haben. Nummer 2 darf weiterhin in der geheimen Gedankenkammer wohnen. Ist ja auch ganz schön da.

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53 Gedanken zu “Darf es etwas mehr sein?

  1. Rebecca schreibt:

    Schön und ehrlich! Danke :)! Und ich bin auch so eine mit einem Kind und finde das gar nicht mimosenhaft und so (und verspüre auch häufiger den Drang mal richtig einen zu saufen oder einfach mal schreiend um den Block zu rennen)…Bin froh, dass es nicht nur mir so geht!

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  2. Ein sehr schöner Text. Ich finde Deine Einstellung ok und nachvollziehbar und finde es toll, dass Du dazu stehst. Ich bin eine, die ein zweites Kind wollte und nun – oh Gott! – vor 9 Monaten noch Zwillinge bekommen hat . Auch ich denke manchmal: wie soll das werden? Der Alltag, das Geld, die Nerven…aber anders will ich es jetzt auch nicht mehr.

    Letztlich lebt keiner Dein Leben – daher finde ich es ganz und gar nicht mimosenhaft, wenn Du kein Zweites willst. Denn jeder muss ganz für sich entscheiden, was er möchte.

    Sei lieb gegrüßt, Anna

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  3. Die Natur hat (glücklicherweise? unglücklicherweise?) auch noch ein Wörtchen mitzureden. Bei uns war das jedenfalls so, nachdem wir wegen „Nr. 2“ jahrelang hin- und herüberlegt hattn, war es dann zu spät. Ich hatte hart daran zu beissen (müsste wohl mal darüber schreiben), aber jetzt ist es gut, wie es ist.

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  4. Angela schreibt:

    Du schreibst wieder mal so wunderbar ehrlich, ohne irgendwelche verkrampften Rechtfertigungsversuche zu starten. Man nimmt es dir einfach ab, dass es so ist, wie du schreibst. Denen, denen das unverständlich ist, nimmst du mit deinem nonchalanten „Aber was sollen wir machen, wir sind halt so – aus Gründen – und das ist nicht schlimm.“ den Wind aus den Segeln.
    Ich persönlich könnte es mir mit nur einem Kind nicht vorstellen, aber geht es nicht einzig und allein darum, dass jede/r die für sie/ihn passende Entscheidung trifft (im Idealfall sind sich die Partner mehr oder weniger einig….)?! Wir alle sind verschieden! Dass man in manchen Momenten mit dieser Entscheidung (wie auch immer sie ausgefallen ist) auch hadert, ist wohl völlig normal.

    Ich habe früher auch manchmal Leute im Freundeskreis gefragt, ob sie denn noch ein Kind wollen o.ä.. Das war vielfach einfach unbedacht. Inzwischen bin ich da sehr zurückhaltend. Ich selbst bin zum Glück solchen Fragen gegenüber recht locker, aber als meine Mama nach 1 Jahr zu fragen begonnen hat, wann denn das Geschwisterchen kommt (in ihren Augen sind mehrere Kinder mit möglichst geringem Abstand ideal), war ich doch auch etwas genervt…

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  5. Frawi schreibt:

    Danke für diesen Text. Am liebsten hätte ich Dich zwischendurch bei all den Ängsten, Sorgen und Zweifeln fest in den Arm genommen, gedrückt (ohne zu-/aufdringlich sein zu wollen) und gesagt: Das geht nicht nur Dir so! Und alles wird gut oder ist´s auch schon, nur vielleicht nicht so extrem präsent. Das ist gerngeglaubter Optimismus, der mir das Leben leichter macht. In Ängsten und Zweifeln bin ich Meisterin. Aber trotzdem wünsche ich mir weitere Kinder – denn für irgendetwas müssen ja all die Sorgen und Ängste (meist unbegründet, wie sich zeigte) auch gut gewesen sein, auf dass man beim zweiten und ggf. weiteren Kindern total relaxt sei. Die gelassene Supermutter, die man vorher immer sicher war zu werden, und von der man beim ersten Kind nur noch träumte. „Wer ´was will, sucht Wege. Wer ´was nicht will, sucht Gründe.“ Und ich WILL noch Kinder. Aber das muss ja nicht für jede(n) gelten.

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  6. falls du einmal irgendwann deinen koffer packst und es ein stück weiter als zur eckkneipe schaffst, schlag doch die richtung nach wien ein. hier gibt es ein sofa, ebenfalls eckkneipen mit alkohol und eine weitere mimose mit dünnen nerven und maßlosem nicht-verständnis, woher andere diese unfassbaren kräfte fürs mehrkinderhaben mobilisieren. ich bräuchte diese kräfte manchmal auch fürs eine kind. lg!

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  7. Ich und eine andere Zwillingsmutter sitzen im Café und philosophieren über die Aussage von anderen Müttern, dass ein zweites Kind weniger aufwendig sei wie das erste und das dritte Kind eigentlich so nebenbei mitläuft. Toll, sagt meine Freundin, bei uns ist das zweite Kind das dritte und wenn wir mal wollen, dass ein Kind *nebenbei mitläuft* müssten wir vier Kinder kriegen. Das lasse ich. Ja, sag ich, das lasse ich auch. Läuft halt keines *nebenbei mit*.

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  8. Simone schreibt:

    Ich finde generell, dass es eine ganz individuelle persönliche Entscheidung ist, ob und wieviele Kinder man bekommt. Deshalb würde ich auch niemanden verurteilen, der gar keine Kinder will.
    Ich bin auch mit einem drei Jahre jüngeren Bruder aufgewachsen und bin darüber sehr froh, auch wenn ich die von dir geschilderten Geschwisterdramen sehr gut kenne. Mein Kind sollte deshalb kein Einzelkind bleiben. Leider endete die zweite Schwangerschaft nach einigen Wochen mit einer Fehlgeburt, was mir aber nochmal deutlich gemacht hat, wie gerne ich ein zweites Kind möchte. Hat dann auch noch geklappt und was soll ich sagen: inzwischen fetzten sie sich ganz ordentlich, wie es sich für Geschwister gehört 😉
    Und ja, manchmal möchte ich auch gerne einfach alles stehen und liegen lassen und abhauen. Für immer. Oder einen Nachmittag. Oder für ne halbe Stunde. Ich glaube, das kennen alle Eltern (wer was anderes behauptet, der lügt)…
    LG!

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  9. Eleonore schreibt:

    Ganz ehrlich, ich war baff, als ich deinen neuen text gelesen habe. weil ich fast alles (naja bis auf die episode mit deinem bruder natürlich ;-)) ganz genauso hätte schreiben können. ich habe beim lesen ständig geschwankt zwischen lachen und das-lachen-bleibt-mir-im-halse-stecken. am allerlautesten gelacht habe ich übrigens beim wachkomapatientensyndrom vom mann am frühstücktisch. so einen habe ich morgens auch am tisch während ich das kind bespaße – und lustig ist das meist nicht. in diesem sinne: you`re not alone! vielen dank für das teilen deiner gedanken – deine texte tun mir gut!

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  10. Werkelschaf schreibt:

    Ich bin neu hier auf deinem Blog und ich finde es herrlich hier!
    Herrlich ehrlich und nicht diese persilgewaschene, filterbelegte Pseudoinstagraminternetrealität. Vielen Dank dafür!!!

    Ich kann deine 1-Kind-Politik auch sehr gut nachvollziehen, denn mir geht es genauso. Ich traue mir (mein Mann würde es wahrscheinlich gewuppt kriegen) kein zweites Kind zu. So sehr mein Herr Schnubb das allerbeste ist, was mir je passieren konnte, so sehr reibt mich der Alltag mit ihm auf. Und auch ich kenne die steten und nervigen Fragen nach „Nummer 2“.

    Naja, was ich sagen wollte: Danke für deinen Blog und deine Art zu schreiben!

    Liebe Grüße
    Nora

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  11. Stefanie schreibt:

    Es geht (tatsächlich!) immer alles, und man schafft mehr, als man denkt (man wächst an seinen Aufgaben – dieser Spruch stimmt!). ABER: Ich finde es sehr gut, wenn man seinen eigenen Weg geht und sich seiner eigenen Grenzen bewusst ist. Also: Alles richtig gemacht, würde ich sagen :o) (40-jährige Studentin und alleinerziehende Mutter von zwei ganz großartigen Mädchen (11 und 1,5 Jahre)) ;D

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  12. Hannah schreibt:

    Mal wieder ein Highlight in meinem vollgestopften Mami-Alltag! Danke dafür! Ich habe auch so einen Mann der auch so denkt wie Du. Ich wollte unbedingt ein zweites Kind, wird schon klappen, dachte ich mir. Es hätte ja niemand 3 Kinder, wenn alle schon beim 2. feststellen, dass es ein Fehler war. Nun haben wir 2 Jungs und immer wenn es schlecht läuft (also im Moment eher täglich) sagt der Mann „Siehst Du, deswegen wollte ich kein 2. Kind.“ Bäm, das sitzt unter der Gürtellinie. Bevor das zweite Kind da war, kriegte ich bei jeder Streßsituation ein ironisches „Schnell ein zweites Kind“ an den Kopf geworfen. Ebenso fies. Wir sind noch dünnhäutiger und gestresster, und immer wenn eins der Kinder mal weg ist, denke ich mir, wow, wie einfach und entspannt es ist, nur ein Kind zu haben. Als wir nur eins hatten, hab ich mich aber definitiv nicht weniger gestresst gefühlt. Ich denke das Geheimnis ist (neben all den richtigen Dingen, die Du sagst), dass man einfach mit seinen Aufgaben wächst bzw sich halt so durchwurschtelt, egal wie viele Kinder. Auch wenn’s manchmal schwierig ist, bereue ich meine Nummer 2 auf keinen Fall. Bevor es zu Nummer 3 kommt, hab ich aber die Gedankenkammer ganz doll verriegelt, denn das würden wir als Paar vermutlich nicht überstehen…

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    • Urban Sqirrel schreibt:

      Wow ich hoffe dein Mann kompensiert dieses absolut nicht hilfreiche (sorry) „Arschlochverhalten“ mit ganz tollen positiven und hier einfach nicht erwähnten Eigenschaften. Solche Sprüche gehen GAR NICHT! Schongang nicht vorm Kind.

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  13. Oh Gott, wenn ich das so lese, dann denke ich, dass ich auch lieber bei einem Kind bleiben sollte. Eigentlich habe ich gerade Lust auf ein zweites, aber ich bin in so vielerlei Hinsicht fast genau so wie du beschreibst. Immer am Limit. Müde. Schnell genervt. Und ICH – HASSE – SPIELPLÄTZE!!!

    Aber irgendwie bin ich dann auch ein bisschen wie deine Eltern, vielleicht. Noch etwas jünger also zumindest noch nicht ganz 30) und vielleicht ist es dann leichter, einfach mal zu machen.

    Und wenn ich alt bin, so richtig alt und in Rente, werde ich nur noch schlafen. Und lesen. Und keinen Spielplatz mehr betreten. Nie nie nie wieder.

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  14. vero schreibt:

    Wie beruhigend, dass ich nicht die Einzige bin, die sich schon von einem (sehr willensstarken und sehr tollen) Kind ziemlich ge- und auch immer wieder mal überfordert fühlt! Fast jeden Absatz könnte ich genau so unterschreiben. Bei mir in der Gedankenkammer wohnt noch ein zweites Kind, aber um das in die Realität umzusetzen, bin ich – glaube ich – nicht stark, geduldig, gelassen genug. Und er Mann erst recht nicht. So wird es wohl bei einem bleiben, obwohl ich damit immer noch sehr hadere. Vielen Dank für’s Teilen Deiner Gedanken!!

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  15. Li schreibt:

    Unterschreibe fast alles zu 100%. Und das obwohl es mit dem Mann und der Gleichberechtigung bei uns ziemlich gut klappt und ich Spielplätze durchaus mag (juhu! Es ist Frühling!). Aber mir fehlt die Rückzugsmöglichkeit total. Wir gönnen uns zwar gegenseitig ab und an ein freies Wochenende (der jeweils andere fährt mit dem Kind zur Oma). Aber der Wunsch nach „lasst mich doch alle mal in Ruhe“ ist eben öfter da. Bin wirklich gerne Mama und würde meine Tochter um keinen Preis der Welt hergeben. Aber noch ein Kind? Nee. Wir sind ein Trio und das passt so. 🙂

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  16. timgj schreibt:

    Das wichtigste: You do a great job!
    Das solltest du dir und deinem Mann ruhig mal öfter sagen, denn so ist es!

    Ich kann dir und allen anderen Mit-Eltern den US-Podcast One Bad Mother empfehlen (ich weiß: wie zur Hölle soll man Zeit für einen Podcast haben?!? – aber bei mir klappt es dank regelmäßiger Fahrrad- oder Autofahrt zum Kinderschwimmen ganz gut). Biz und Theresa, die Hosts der Sendung haven zest manchmal komische (amerikanisch geprägte) Ansichten (zur Erziehung und Ernährung z.B.), aber ihre Grundmessage ist so wohltuend:
    Alle Eltern leben am Rande und manchmal im Abgrund, aber jeder ist nach bestem Wissen und Gewissen Mama oder Papa und macht einen richtig guten Job. Reinhören lohnt sich!

    Und weiter so! Ihr macht einen grandiosen Job, scheißt auf die Erwartungen von Fremden beim Bäcker!

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  17. kathrinrabenmutter schreibt:

    Boah. Immer wenn ich dich lese, verspüre ich diesen Drang, irgendwann an einem lauen Sommerabend mit dir auf irgendeiner Bordsteinkante in einer spießigen verkehrsberuhigten Gegend zu sitzen, während das Kiddo und Bubba Ray sich Bobbycars klauen, und einen Tequila nach dem nächsten zu trinken, bis wir den Männern peinlich werden. Ich glaube, das könnte lustig werden.

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  18. Sabine Schreiber schreibt:

    Ich sitze gerade hier und schwanke zwischen weinen und lachen. Danke für diesen tollen ehrlichen Text. Mein Mann und ich hätten diesen fast genauso schreiben können. In meinen Träumen haben wir uns mit Anfang 20 kennen gelernt und lieben gelernt und haben viel viel Zeit für Kinderplanung, Hausbau etc etc gehabt. Die Realität sieht anders aus. Kennengelernt mit 30, dann 4 Jahre Kinderwunsch 🙂 mit Mitte 30 endlich das langersehnte erste Kind. Und jetzt? sind wir fast 40. Und die Ängste und Zweifel überwiegen einfach. Mein Mann fühlt sich meist komplett so als Familie mit 1 Kind. Die meiste Zeit fühle ich das auch, aber manchmal höre ich meine innere Uhr ticken… Und dann dieses ständige rechtfertigen müssen – „Ein kind ist kein Kind“ (ganz furchtbarer Satz) oder „eine Familie ist man erst ab 2 Kinder“ – auch schön „ein 2. Kind läuft doch so nebenbei“ Das kann ich so nicht unterschreiben. Ich weiß Tief im Inneren, dass falls wir ein 2. Kind bekämen, irgendwer immer zurückstecken müsste… Vielleicht denken wir einfach zuviel, aber wir sind halt so 🙂 Du bist nicht alleine ❤

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  19. C schreibt:

    Toller Text…! Endlich sagt mal jemand, dass das alles soo anstrengend ist. Und vor allem, dass es aber auch ok ist, das so zu empfinden.

    Hab dich gerade entdeckt u freue mich auf mehr!

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  20. Einzelkindmama schreibt:

    Ist euch schon mal aufgefallen, dass bei allen irgendwo steht: „Ich liebe mein… und möchte es nicht wieder hergeben.“ So oder so ähnlich. Was sollste auch machen. Du kommst aus der Nummer nicht mehr raus, wenn du eines an der Backe hast. Ich hätte gerne zwei Leben. Eines mit Kind und eines mit meiner alten Freiheit und viiiiiel Zeit für mich und Selbstverwirklichung. Nicht alle, aber viele bekommen ein zweites Kind, um zu zeigen, dass das erste kein Fehler war. Das Ideal ist schließlich 2 Kinder. Wir sind auch ein Trio. Für Nummer 2 fehlt es mir an Demut. Danke für diesen tollen Text.

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    • Angela schreibt:

      Ich denke, dass genau diese „Ewigkeit“ der Entscheidung (wie lange hängen sie wirklich so an einem?) vielen Angst macht. Die einen entscheiden sich trotzdem dafür, die anderen deshalb dagegen, und bei vielen wird’s ungeplant anders.
      Manchmal komme ich mir vor wie ein Alien, weil ich dieses Verlangen nach einem zweiten Leben nicht habe (der erste wird demnächst 2, und im August kommt das Geschwisterchen). Kommt dieses Verlangen noch? Gefühlsmäßig eher nicht. Hellsehen kann ich aber natürlich nicht. Jedenfalls glaube ich nicht, dass so viele ein zweites Kind bekommen, um zu zeigen, dass das erste kein Fehler war. Halte ich persönlich auch für einen potenziell fatalen Ansatz…
      Woher das Ideal mit den zwei Kindern (am besten ein „Pärchen“) kommt, frage ich mich auch oft. Warum genau so? Wundern tut’s mich allerdings nicht, dass die Meinung so weit verbreitet ist – wird ja in fast jedem Kinderbuch so gezeigt. Ein viel hilfreicheres Ideal wäre, jede/n in seiner/ihrer Entscheidung zu akzeptieren und zu unterstützen…

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    • Urban Sqirrel schreibt:

      Wow ich hoffe dein Mann kompensiert dieses absolut nicht hilfreiche (sorry) „Arschlochverhalten“ mit ganz tollen positiven und hier einfach nicht erwähnten Eigenschaften. Solche Sprüche gehen GAR NICHT! Schongang nicht vorm Kind.

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  21. Ich bin ein Zwilling und kann mir nicht vorstellen, „nur“ 1 Kind zu haben – weil für mich ein Leben als Einzelkind gar nicht vorstellbar ist. Aber ich bin noch kinderlos und wer weiß, wie es kommt, was ich dann will, ob es überhaupt klappt, ein Kind oder dann noch ein zweites Kind zu bekommen …
    Wenn ich Einzelkinder sehe, wieviel „Bespielt-werden“ manche von ihren Eltern „einfordern“, denke ich mir – nach den harten ersten Jahren (Zwillings-Babys schreien ja bekanntermaßen nie gleichzeitig, sondern immer abwechselnd 😉 ) war es für meine Eltern wohl auch eine Entlastung, zwei Kinder zu haben, die sich gegenseitig beschäftigt haben, statt ständig mit den Eltern spielen zu wollen, die alles gemeinsam gemacht und sich gegenseitig genügt haben. Aber natürlich gibt es keine Garantie, dass das bei Geschwistern so ist – Geschwister können ja auch sehr unterschiedlich sein, weniger ein Herz und eine Seele sein als ich und meine Schwester, bei manchen gibt es halt auch mehr Streit als Frieden …

    Ich selber frage nie die böse „Wann“-Frage – ich scheue mich schon, zu fragen, ob überhaupt Kinder geplant sind, denn wer weiß, ob das Paar das nicht schon seit Jahren vergeblich versucht … ich bin da recht vorsichtig. Und gespannt, wie sich meine Meinung verändern wird, wenn ich tatsächlich mal Nachwuchs habe. Ein bisschen hoffe ich auf Zwillinge, einfach weil ich selbst so gern einer bin. Ich werde sehen, was die Zeit bringt 🙂

    Ansonsten wünsche ich jedem, genauso viele Kinder bekommen zu können, wie er/sie möchte oder nicht möchte!

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  22. Frawi schreibt:

    Mir ist noch etwas eingefallen, was mir sehr zu denken gab, als ich es hörte. Es hieß einmal, „Einzelkinder ständen ständig im Fokus“. Im Guten wie im Schlechten. Die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern zu haben, kann sowohl Fluch als auch Segen sein. Und da sehe ich einen entscheidenden Vorteil für Geschwisterkinder: Die kriegen nicht dauernd die komplette Ladung Eltern allein ab, mit allen Sorgen und Ängsten. Sie müssen manchmal zurückstecken, aber das kann auch entlasten. Diese Aufmerksamkeit möglichst wohl zu dosieren, ist dann die schwierige Aufgabe der Einzelkindeltern. Ganz so einfach finde ich das gerade nicht. Dann träume ich von Geschwistern für mein Kind. Um unserer beider willen. Denn heute bin ich froher denn je, mit Brüdern gesegnet zu sein. Aber dass es mit mehr als einem Kind unbedingt einfacher wird, DAS sei wahrlich dahingestellt…

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  23. Großartiger Text, für den ich Dich mit meinem aufrichtigen Respekt übergiessen möchte! Und Dir zwei, drei Schnäpse ausgeben in der virtuellen Mamakneipe am Rande des Internets.
    Toll, daß Ihr den Weg gefunden habt, der für Euch passt und nicht einem Ideal hinterherrennt, das irgendwelche wildfremden Menschen aufstellen. Man sollte das ausdrucken und den blöden Fragern in die Hand drücken.

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  24. Merle schreibt:

    „Eigentlich muss jeder IMMER ALLES machen. Ja, wir flicken dauernd irgendwelche familiären Lecks, weil wir eventuell total unfähig sind. Ich finde das oft wahnsinnig anstrengend. Nichts im Besonderen, einfach nur diesen Alltag, der einen auf- und zerreibt.“
    Es ist so schön zu wissen, dass das auch anderen so geht. Wir haben trotzdem ein zweites Kind bekommen und sind damit genau so oft am Rande unserer Nerven und darüber hinaus gekommen, wie ihr euch das so vorstellt. ABER – jetzt sind die beiden ein bisschen größer und spielen tatsächlich miteinander. Sogar mal über eine Stunde. Und wir können unserer Schluffigkeit nachgeben und einfach im Bett liegen und nichts tun während die Kinder sich mit sich selbst beschäftigen, ohne größere Katastrophen anzustellen. Aber um dahin zu kommen muss man natürlich die ersten 1-2 Jahre mit zwei Kindern heil und als Paar überstehen.

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  25. Inga schreibt:

    Liebe Liz,
    Schon länger lese ich deine Texte still mit und spätestens nach diesem muss ich dir sagen, dass es wirklich eine Bereicherung für mein Leben ist, dass ich zufällig deinen Blog gefunden habe.
    Du hast eine wahre Begabung zu schreiben, deine Texte sind so herz- und geisterfrischend und haben mir in ihrer Offenheit und Wahrhaftigkeit beim Lesen schon die unterschiedlichsten Arten von Tränen in die Augen getrieben!
    Für mich zählt es zu den wirklich beglückenden Dingen im Leben, wenn ich meine eigenen Gedanken und Gefühle -von jemand anderem wohlsortiert und -formuliert- so klar schwarz auf weiß vor mir sehe.
    Die Frage nach dem zweiten Kind stellt sich mir nicht, denn die hat mir das Schicksal abgenommen: ein gutes Jahr nach der Geburt meines Ersten (als ich nach ganz langer Zeit hin und wieder mal kurz das Gefühl hatte nicht mehr im absoluten Schleudergang festzustecken) bin ich trotz akribischer Verhütung wieder schwanger geworden. Das war zunächst echt ein Schock. Ich liebe meine Kinder und die Kinder lieben sich glücklicherweise auch sehr und dennoch habe ich in den schlimmen Momenten das Gefühl, mehr die Gewissheit, mit zweien heillos überfordert zu sein und mit meiner Dünnhäutigkeit und Genervtheit ganz oft zu einem Menschen zu werden, den ich selbst nicht mehr leiden kann. Wenn ich meine Gedanken bei dir lese (natürlich bei dir unter anderen Vorzeichen, aber: trotzdem:) fühlen sie sich nicht mehr ganz so abstrus und abgründig an, als wenn sie ganz allein in meinem wirren Hirn zirkulieren. Das ist wirklich ein Segen und dafür danke ich dir von ganzem Herzen!!
    Ihr tut gut daran, eure Kapazitäten realistisch einzuschätzen, ich finde, das ist ein Zeichen von Reife, denn ihr sorgt damit dafür, dass es eurer Familie gut geht! Ich finde es bewundernswert, sich von dem Druck freizumachen und das komplett unqualifizierte Geschwätz anderer muss man einfach lernen gepflegt zu ignorieren.
    Alles Liebe dir, mach weiter so!

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  26. mom schreibt:

    Wenn jeder hier nur den Vorsatz mitnimmt, niemanden je nach seiner Familienplanung zu befragen („Wann kommt denn nun das Zweite?“), wird die Welt ein besserer Ort.
    Meine Schwester und ihr Mann können keine Kinder bekommen, und meine Schwester hätte oft heulend davonlaufen können, wenn ihr mal wieder jemand erklärt hat, sie sollten bloß nicht zu lange warten und mit Kindern wäre es so schön, wann sie’s denn geplant hätten.

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  27. Katharina schreibt:

    Danke für diesen grandiosen Text aus der Realität (meiner). Du bist ich oder so. Perfekt aufgeschrieben. Gespeichert fürs nächste Mal, wenn das Kind aus dem Off mit dem Echten spielen will.

    Ach Danke❤️

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  28. Julia schreibt:

    Liebe kiddo Mom, ich kann vieles, was Du schreibst nachvollziehen (obwohl schon mit zwei Kindern zuhause). Um diese Gedanken nicht zu haben quasi, wurde ich ganz schnell wieder schwanger mit Nr. 2. Ungeplant (Nr. 1 war auch ungeplant :-D). Aber, wir wollten ursprünglich mal drei. 😉 Das dritte haben wir mittlerweile (in Gedanken) gestrichen. Zuviele Abers und Wenns und zuviele komplexe Kompliziertheiten im Alltag, was dadurch entstehen würde. Manchmal finde ich es echt schade! Aber wir sind wirklich sehr glücklich mit den beiden coolen Kindern. Nur eins wäre keine Option gewesen, weil wir wirklich sehr an unseren eigenen Geschwistern hängen…und diese Verbundenheit jetzt schon bei den Kleinen zu sehen, ist etwas ganz besonders Schönes!!
    Aber jede(r) ist anders und wie gesagt, ich kann Eure Bedenken auch voll verstehen.
    Und Dein Blog ist schon immer toll.
    Liebe Grüße, Julia

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  29. Vielen Dank für diesen Artikel. Gut und kurzweilig geschrieben!
    Schade nur, dass so ein Artikel notwendig ist, denn wie viele Kinder man bekommt, ist ganz alleine Sache der Eltern. Punkt.
    Ähnlich blöd ist nur noch die Frage, wann man denn endlich Kinder bekomme…
    Wir haben 2 Kinder, das ist gut und meistens richtig schön und manchmal auch echt anstrengend. Aber: wir wurden noch nie gefragt, wann denn das Dritte käme… 🙂
    Schönste Grüße,
    Nicole

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  30. Tanja schreibt:

    Ach… toll!
    Ich hab mich so erkannt. Nur die Worte, die waren so anders als in meinem Kopf… sie haben mich lockerer werden lassen, es leichter werden lassen. Ich danke Dir, Liz!
    Herzliche Grüße an die Spree vom Rhein…
    Tanja

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