Hyde-Mom.

Foto 08.01.12 19 03 58

Der Tag fängt schon gut an. Und wenn ich sage: gut, dann meine ich eigentlich: schlecht. Der Tag fängt also schlecht an. Im Grunde fängt er auch gar nicht an, sondern geht einfach weiter, nahtlos aus dem letzten Abend heraus. Die Nacht dazwischen zählt nicht, denn die bestand nur aus Bruchstücken. Weil: Das Kiddo ist krank und kann nicht richtig atmen und zahnt und wasweißich. Es quengelt, rotzt, weint und schnaubt unaufhörlich vor sich hin, will stillen, doch nicht stillen, auf dem Arm, ach lieber doch nicht, aufstehen, aber aufstehen ist dann doch blöd. Gehen wir halt ins Bad, da ist es wenigstens warm. Beim Wickeln kackt mir das Kiddo auf die Hand. Der Mann taucht auf, guckt kurz, legt sich wieder hin. Ich gehe ihm nach und keife ein bisschen. Wir streiten auf der Stelle. Dies wird ein Tag für Hyde-Mom.

Hyde-Mom ist die, die schnell die Geduld verliert. Die das weinende Baby anraunzt, weil sie die Geräuschkulisse nicht mehr erträgt. Hyde-Mom ist weder einfühlsam noch langmütig, mag keine Menschen und würde am liebsten immerzu jemanden ohrfeigen. Hyde-Mom denkt Dinge wie: „Die XY hat ja auch ganz schön zugenommen in der Schwangerschaft, aber ich gönn’s ihr“ oder „Jetzt halt doch mal die Klappe, Du blödes Kind, wegen Dir kann ich nie denken!“ Ich kann sie nicht leiden, sie kann sich also selbst nicht leiden, aber da ist sie trotzdem. Auch wenn ich mich für sie schäme.

Jekyll-Mom kann da nicht viel machen. Die ist zu menschenfreundlich. Die trägt das Kiddo stundenlang umher, singt ihm erfundenen Nonsens beim Wickeln vor, lässt sich Haare ausreißen und in die Nase beißen, wischt Essensreste von allen Oberflächen, bis zur Unendlichkeit und weiter. Jekyll-Mom ist die Chefin von dem Laden hier, was besser für alle ist, sie aber nicht vor Meuterei bewahrt. Es reichen ein paar beschissene Tage und Nächte hintereinander, zu wenig Sozialkontakt, eine schrecklich hohe Steuernachzahlung, eheliches Angenervtsein – und zack, schleicht Hyde-Mom durch die Hintertür und hasst alles und ist eine schlechte Mutter. So wie heute.

Ich schleiche also wie der Grinch höchstselbst um 6.30 zum Spätkauf, der in diesem Fall eher ein Frühkauf ist, und kaufe die taz und einen Liter Milch. Ob denn das süße Baby noch schlafe, will die nette Spätkaufdame wissen. Ich muss hysterisch lachen. Ohne zu antworten, lege ich das Geld hin und verlasse kopfschüttelnd den Laden. Hyde-Mom ist erfreut. Auf dem Rückweg stolpert eins dieser skandinavischen Touri-Pärchen aus der Bar nebenan. Das Mädchen mustert meine ungewaschene, übermüdete, schlafanzügige Erscheinung, kichert ein bisschen und fragt mich dann nach Feuer. Ich sage: „Ach, halt die Fresse.“ Sie sagt: „Sorry?“ Ich sage: „Shut the fuck up.“ Das Pärchen schweigt irritiert und geht wieder in die Bar. Ja. Nicht dass ich darauf stolz wäre. Aber Hyde-Mom ist es und richtet sich erstmal gemütlich ein.

Zuhause quengelt das Kiddo immer noch und lässt sich nicht beruhigen. Hyde-Mom denkt, dass es ohne Kind auch ganz schön war. Vielleicht sogar schöner. Stimmt ja gar nicht, denke ich dagegen an. Guck Dich doch mal um hier, erwidert Hyde-Mom. Ich gucke mich um. Die Küche ist voller Geschirr, das meiste davon dreckig, der Frühstückstisch sieht richtig uneinladend aus, mein Kaffee ist fast kalt und die taz liegt unaufgeschlagen in einer zermatschten Banane, während des Kiddos Quengeln und des Mannes genervtes Stöhnen den Backgroundgesang bilden. Hyde-Mom feixt.

Irgendwann erlöse ich mich selbst, indem ich das Kiddo und Jekyll-Mom ins Tragetuch packe und draußen im eisigen Wind herumstapfe. Macht überhaupt keinen Spaß, aber daheim halte ich es mit meinem bösen Zwilling nicht mehr aus. Es gibt solche Tage. Manchmal sind es auch mehrere am Stück. Tage, an denen ich mich als Mutter inkompetent und lieblos fühle. An denen ich mir die Schuldgefühle den Kopf unter Wasser drücken, weil ich so genervt und gleichzeitig hilflos bin, an denen ich einfach nur weg will – und dann doch wieder zurück, sobald ich die Tür hinter mir zuschlage. Das Kiddo erwacht im Tragetuch und legt den Kopf in den Nacken, damit es mir ins Gesicht gucken kann. Sein Blick ist ernst und lässt mein Herz erst schmerzen und dann schmelzen.

Als wir nach Hause kommen, ist Hyde-Mom weg. Wir bestellen Burger und Pommes und es gelingt mir, meine eigene Entspannung auf das Kiddo zu übertragen, irgendwie. Warum war ich heut vormittag eigentlich so am Limit? Für den Moment habe ich es vergessen. Ist ja auch alles nicht so schlimm, sage ich mir. Kinder sind halt mal quengelig und Ehemänner genervt, Kaffee wird halt mal kalt und so ein Handy fliegt halt mal vom Wickeltisch. Alles nicht so wichtig.

Sicher, Schätzchen, sagt Hyde-Mom aus dem Off. Und grinst.

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53 Gedanken zu “Hyde-Mom.

  1. Sarahli schreibt:

    Huihu, ein bisschen Hyde-Mama steckt doch in jedem von uns;) für den Fall das du den nicht eh schon hast, gegen lästige verstopfte Nasen gibt es so Nasensauger die man am Staubsauger anschließt. Klingt fürchterlich ist aber so und hilft toll!! Hat uns der KA empfohlen gehabt.

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    • Den hab ich am Samstag noch auf den letzten Drücker erstanden! Klingt so brutal, aber funktioniert echt gut. Bloß flippt das Kiddo total aus, wenn ich mit dem Ding ankomme. Habe den Verdacht, ich würde noch viel mehr aus der Nase rauskriegen, wenn sie nur nicht immer so zappeln würde. Naja, die Übung machts wahrscheinlich. Oder gibt es da einen Trick?

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  2. Ich antworte mal an alle: Bin gerade sehr froh und aufs Schönste erstaunt, dass hier so viele tolle Frauen mitlesen und -schreiben. Das hat mich schon beim Kaiserschnitt-Artikel total umgehauen. Ehrlich gesagt, hatte ich ein bisschen Angst, die Hyde-Mom öffentlich zu machen. Weil ich gefühlt nur Supermütter auf allen Kanälen sehe im Moment, mit tollen Kinderzimmerdekorationen und sensationellem Kinderessen und unendlicher Geduld. Und immerhin habe ich einer unschuldigen schwedischen (oder dänischen) Touristin gesagt, sie solle doch einfach die Fresse halten. Nur weil sie im falschen Moment betrunken über mich gelacht hat. Das ist wohl ziemlich grenzwertig. Umso schöner, dass Hyde-Mom anscheinend keine Einzelgängerin ist. Toll dass Ihr da seid ❤

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  3. emmaundlukas schreibt:

    Hallo,

    oh diese Hyde-Mom gibt es wahrscheinlich in jeder Familie. Die Supermamas, die behauptet alles sei ja ach so perfekt machen sich doch nur selbst etwas vor. Sie machen uns ein schlechtes Gewissen und wir fallen blöderweise alle darauf rein.
    Sehr toller Artikel von dir.
    Lg

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  4. Sarahli schreibt:

    Nein, ich kenne leider auch keinen Trick gegen das Gezappel:/ Meine ist noch so klein das ich durch hysterisches Gegrinse und *tolltoll* Ausrufe zumindest die ersten paar Minuten saugen kann;)

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  5. Lisa schreibt:

    DANKE!! Für diesen wunderbar ehrlichen Beitrag, so toll geschrieben, dass ich ständig laut auflachen musste. (Zum Glück ist das Kind gerade mit dem Mann unterwegs, sonst hätte ich es aufgeweckt 😉 ) Deine Hyde-Mom kommt regelmäßig auch zu mir… und macht mich echt fertig! Umso beruhigender, dass die noch so ein paar mehr Nebenjobs hat, wenn man die Kommentare hier liest. Geteiltes Leid tut halt nicht so weh… 🙂 Ich wünsch deinem Kiddo schnelle Gesundung… das mit dem Staubsauger-Nasensauger klingt scary, muss ich mir mal näher ansehen.

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  6. Also, liebe Dame, allein der Formulierung ’schlafanzügige Erscheinung‘ wegen ist der Beitrag lesenswert. Und nachdem Jekyll and Hyde ja Herren (oder ein Herr) sind, dürfen wir Papas uns ja da auch angesprochen fühlen.

    Wünsche Euch eine schöne Jekyll-Adventszeit.

    LG Andreas

    PS: Und wie viele Kinder wollt Ihr noch? Sonst wird es der Spätkaufdame doch langweilig!

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    • Eigentlich wollte ich „schlafanzüglich“ schreiben. Weiß auch nicht warum ich es dann doch anders schrob.

      Die Spätkaufdame hat schon an meiner Schwangerschaft großen Anteil genommen. Die wäre wahrscheinlich entzückt, wenn ich demnächst noch 3-5 Kinder bekäme. So viele Optionen für Kommentare!

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  7. daniddu schreibt:

    ich muss mich hier auch mal ganz kurz zu wort melden: danke! für solche artikel…genau gestern hatte ich nämlich auch so einen hyde-mom-tag und fühlte mich irgendwie gleich ein bisschen weniger schlecht beim lesen! mein kind ist 8 monate alt und ich am diplomarbeit schreiben, da gibts solche tage einfach…und auch ein danke für den artikel zum kaiserschnitt! ich hatte auch einen und es tat wirklich gut, solche erfahrungsberichte zu lesen.
    und danke für die lacher zum instagram-artikel! der kinds-papa fragt abends regelmäßig, warum ich so unterdrückt pruste 😀 also: vielen dank aus wien fürs teilhaben lassen!

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  8. mamaschalle schreibt:

    Die Hyde-Tussi ist hier auch manchmal am start! Mitlerweile kommen meine Kids (5 und 1) auch ganz gut mit ihr klar. Ich glaube sie ist weniger unheimlich als diese Fake-Happy-Mom Faces 😉. Und was soll ich sagen….nächstes Jahr kommt unsere Nr. 3! Ich werde also eine Profi-Hydeistin 😜

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  9. nadinanina schreibt:

    ich find es so cool, dass du zu ihr „halt die fresse“ gesagt hast. ich hau mich weg.ich lach mich tot.kann mir diese szene so gut vorstellen.
    ach so und das hyde mom phänomen kenn ich natürlich. Dank Dir hat es jetzt einen Namen.

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  10. Claudia schreibt:

    DANKE, DANKE , DANKE für diesen Beitrag, denn ick dachte schon Hyde-Mom käme nur zu mir…da geht’s mir doch gleich ein wenig besser…(zumindest bisse wieder loslegt)!
    Allerliebste Grüße

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  11. Sarahli schreibt:

    Pssssh! Du lachst, das ist bitterer Ernst 😉 Ist dein Kiddo eigentlich auch so ein leidenschaftlicher „Fan“ von Kinderwägen (du schreibst immer von der Trage)?

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    • Oh ja, der Kinderwagen war echt ne Luxusanschaffung erster Güte, weil er nämlich nur rumsteht.

      Ich trage so viel, dass ich mir gerade einen sauteuren Tragemantel gekauft habe, weil ich davon ausgehe, dass das erstmal so bleiben wird.

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  12. Quietschi schreibt:

    Mein Mann nennt mich dann immer den „Schmauchler“. Weil ich vor mich hin fauche und rauche. Fühle mich dabei auch eher ungut.

    Aber ich glaube, dass es ganz ganz wichtig ist, dass es die Hyde-Mom gibt und das Kind das auch sieht. Wenn man seine eigene Hyde-Mom rauslässt, weiß es, aha, wenn man mies drauf ist, ist das ok und man ist dann halt mies drauf. Mit ner Dauer-Happy-Mom hätte es gar keine Idee, was für ein doofes gefühl das da im Bauch ist und was man damit anfangen kann.
    Wenn die Mama wütend auf den Tisch haut, weil Papa den Müll mal wieder vergessen hat, weiß es, aha, Mama braucht das jetzt und wenn man sauer ist, darf man das rauslassen. Ist wichtig! Sieht nur mies aus :).

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  13. Katharina schreibt:

    Ich freu mich so über diesen Artikel – ja wirklich. Mein Baby ist jetzt 3 Monate alt und hat jetzt ein paar Mal vor sich hin geschubt…und was soll ich sagen, die Schübe machen nicht nur ihr zu schaffen :// Ich hielt mich schon für einen Fall fürs Jugendamt als ich letzte Woche mit der Tür knallte…glücklicherweise kann ich diese Ausfallerscheinungen jetzt zuordnen…und das schlechte Gewissen mit Hilfe deiner Schilderungen bändigen…Danke für deine Ehrlichkeit…das kam echt zum richtigen Zeitpunkt,

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    • Du, ich muss aber auch echt sagen, die ersten 3 Monate fand ich total verunsichernd und superanstrengend. Danach wurde dann alles schlagartig einfacher, und blieb erstmal echt gut, bis das Kiddo dann krabbeln lernte (=neue Dimension der Anstrengung, aber ich habe auch ein sehr, sehr, sehr aktives Kind)

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      • Katharina schreibt:

        Na dann bin ich ja mal gespannt 😁 Tatsächlich sieht es diese Woche schon etwas besser aus mit meinen Nerven…leider treibt das dann wiederum meine Schuldgefühle hoch – weil, warum hast du dich eigentlich so aufgeregt wenn doch ALLES SO GUT LÄUFT 😂 Wie war das? Mit der Geburt bekommt man die Schuldgefühle gratis.

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  14. Tomi schreibt:

    Lieber Vater der Kiddo-Hyde-Mum,
    da Sie die Zeilen Ihrer Tochter ja ebenfalls lesen, möchte ich hiermit höflich um
    die Hand derselben bitten.
    Liebe Kiddo-Mum, willst Du mich heiraten?Und würde es Dir was ausmachen, wenn ich den Mann, die Trollprinzessin und das Söhnchen in die Ehe mitbringe? Wir könnten es alle zusammen so schaurig-schön haben!Und ökonomisch wäre das: warum das exakt gleiche Familienleben zweimal durchziehen?:)
    Ich liebe deine Texte, ich verdanke ihnen einen nicht unerheblichen Teil meiner verbliebenen geistigen Gesundheit!!

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  15. opa stefan schreibt:

    Liebe Tomi,
    leider kann ich diesbezüglich nicht weiterhelfen, der aktuelle Kiddo-Papa hat auch nicht wirklich gefragt. Die Komplimente hier im Blog beziehe ich allerdings gerne auf mich – wenn Tochter schön schreibt kommt sie doch ganz nach dem Papa.
    Noch ein altgescheiter Tipp: wenn sich eure Kiddos dereinst der Pubertät nähern, werdet Ihr Euch die jetzige Zeit zurückwünschen. ( Naja, gelegentlich neige ich zum übertreiben)

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    • Es wäre ja wohl auch total unfeministisch von ihm gewesen, wenn er Dich vorher gefragt hätte. Dafür hätte ich ihm dann einen Korb geben müssen.

      Und was die Pubertät angeht: Da macht das Kiddo dann schöne, laaaange Sommerferien bei Euch.

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  16. CaPi schreibt:

    Oooohh jaaa, vorhin war die Hyde-Mom auch bei uns zu Besuch…zum Glück ist sie wieder gegangen. Ich finde JEDEN EINZELNEN Deiner Blogbeiträge so oh-ja-genauso-ist-es-und-wie-kann-jemand-so-witzig-treffend-und-auch-noch-mit-blick-für-feminismus-schreiben-supertoll!!!

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  17. Katrin schreibt:

    Wer die Hyde-Mum sucht sie ist seit ein paar Tagen bei uns eingezogen. Manchmal verschwindet sie für einige Stunden, schaut sich die Sehenswürdigkeiten Münchens an, fährt wahrscheinlich schwarz, wirft gebrannte Mandeln auf Passanten vom alten Peter, schickt Touristen, die sie nach dem Weg fragen, in falsche Richtungen, grantelt wahllos Leute in der Fußgängerzone an, nur um dann total erholt und entspannt bei mir wieder auf der Matte zu stehen und mich aufs Neue mit in ihr bodenloses Motzloch zu ziehen.

    Ich bin so froh, dass ich nicht alleine so bin. Dann wüchse mein schlechtes Gewissen ins unermessliche!

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      • Katrin schreibt:

        Man hat nur lokal hier über sie berichtet, als sie gestern versuchte auf dem Christkindlmarkt zu wüten. Sie wurde vorläufig festgenommen und ich hatte eine jekyllhafte Nacht dafür. Hoffentlich behalten sie sie noch eine Weile dort 😄.

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  18. Toni schreibt:

    Danke für deinen Blog! Es tut so gut zu lesen, dass auch jemand andres mal diesen Gefanken “ ohne Kind war es doch auch ganz schön“ ein sekündchen aufflackern lassen muss.
    Natürlich würde man sie niemals hergeben und erst durch sie macht das ganze einen Sinn!!!!aber… Wenn der Knösel bei ikea die weihnachtsdeko auseinander nimmt, mit 13 Kilo und des Laufens mächtig, den Wagen wegstoßend nur „Arm, Arm “ ruft und dann gefühlte Millionen Elternpaare mit glückselig lächelnden kids im einkaufswagen vorbeiziehen… Grrrrrrrr
    😁

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  19. Mo schreibt:

    Hehhheee, ach. Komisch, Hyde-Mom scheint ähnlich anhänglich wie mein innerer Schweinehund zu sein. Der macht sich’s auch regelmäßig gemütlich hier. Und dankedanke, es tut echt gut das zu lesen, denn (eher verschämt-heimlich) geht es mir auch so. Und bei den Kommentaren musste ich noch an die Anmerkung einer Freundin denken, an die ich dann meist hysterisch lachend mich erinnere: „dass es eine gute Phase war merkt man erst hinterher“.
    Dann auf uns, liebe Grüsse, Mo

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  20. „Hyde-Mom“ trifft es super! Werde ich auch öfter mal. Einmal habe ich bei jemanden an’s Autofenster getrommelt und ihn angeschrien, warum er hier so blöde rumhupen muss, wo mein Kind doch gerade endlich im Kinderwagen eingeschlafen ist. Etwas peinlich, ich muss aber dazu sagen, dass war auch kein normales „Verkehrshupen“, sondern derjenige hatte sich in Rage gehupt, weil jemand vor der Einfahrt stand….

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